Ladeinfrastruktur für Unternehmen
Von der Bedarfsanalyse bis zur Abrechnung – von einem Betrieb.
Von der ersten Frage bis zur Rechnung
Manche Unternehmen wissen nur, dass Mitarbeitende nach einer Lademöglichkeit fragen. Andere haben schon drei Angebote auf dem Tisch. Sie steigen dort ein, wo Sie gerade stehen.
Bedarfsanalyse
Wie viele Ladepunkte Sie brauchen und welche Anschlussleistung dafür nötig ist.
Zur BedarfsanalyseHardware
Vom Zählerschrank über das Fundament bis zur Ladesäule.
Zur HardwareLastmanagement
Bedarfsgerecht ausgelegt, Lastspitzen im Blick.
Zum LastmanagementUmsetzung
Als Elektromeisterbetrieb mit eigenem Montage-Team.
Zur UmsetzungBetrieb und Abrechnung
Mitarbeiterladen und öffentliche Ladepunkte.
Zu Betrieb und Abrechnung
Sie müssen nicht alle fünf Stationen bei uns buchen – aber für keine davon einen zweiten Anbieter suchen.
Wie viele Ladepunkte brauchen Sie – und reicht Ihr Netzanschluss?
Das klären wir in der Bedarfsanalyse, bevor über Hardware gesprochen wird – nicht danach. Es ist die häufigste Einstiegsfrage, und sie wird meistens zu früh mit einem Produkt statt mit einer Analyse beantwortet. In die Bedarfsanalyse fließt ein, wie viele Fahrzeuge geladen werden sollen, wie lange sie stehen – ein Tagesparker braucht etwas anderes als ein Kurzbesucher –, wie viele Stellplätze zur Verfügung stehen und welche Ausbaustufen Sie in den nächsten Jahren planen.
Auf der technischen Seite prüfen wir die vorhandene Anschlussleistung, die Reserve im Zählerschrank und in der Verteilung sowie die möglichen Leitungswege.
Am Ende steht eine belastbare Aussage: wie viele Ladepunkte in welcher Leistungsklasse sinnvoll sind, welche Anschlussleistung dafür nötig ist und ob Ihr vorhandener Anschluss reicht oder der Netzbetreiber eingebunden werden muss. Wir haben viel Erfahrung in der Abstimmung mit Netzbetreibern – in Bremen unter anderem mit wesernetz – und begleiten Sie durch den Netzanschlussantrag.
Der häufigste Fehler in dieser Phase ist Überdimensionierung. Mehr Ladepunkte mit jeweils weniger Leistung sind oft günstiger und im Alltag besser als wenige große. Auch das sagen wir Ihnen, bevor bestellt wird.
Sie wissen noch nicht, ob und was sich an Ihrem Standort lohnt? So läuft eine Beratung ab
- Im Termin sprechen wir über Ihren Standort, Ihre Fahrzeuge und Ihren vorhandenen Anschluss.
- Hilfreich, aber keine Bedingung: Angaben zu Hausanschluss und Zählerschrank sowie ein Lageplan der Stellplätze.
- Danach wissen Sie, was technisch möglich ist. Ein Angebot kommt erst im nächsten Schritt – unverbindlich.
Symbolbild: In der Bedarfsanalyse werden Stellplätze, Fahrzeuge und vorhandene Anschlussleistung zusammen betrachtet.

Welche Hardware passt – vom Zählerschrank bis zur Ladesäule?
Passend ist die Kette aus Zählerschrank, Fundament und Ladesäule, die zu dem passt, was die Bedarfsanalyse ergeben hat – wir wählen sie herstellerunabhängig aus. Zur Ladeinfrastruktur gehört eben mehr als nur die Ladesäule selbst. Die Spanne reicht von der 11-kW-Wallbox am einzelnen Stellplatz bis zum 800-kW-DC-Splitsystem.
Zählerschrank und Verteilung
Zählerplatz, Absicherung, Selektivität – und die Reserve für die nächste Ausbaustufe. Wer hier zu knapp plant, zahlt beim zweiten Bauabschnitt doppelt.
Fundament, Kabelwege, Montageort
Wandmontage, Stele oder freistehende Säule auf einem Fundament: Der Montageort entscheidet über den Tiefbauaufwand. Den Tiefbau setzen wir mit Partnerbetrieben um. Leerrohre für spätere Ladepunkte legen wir mit, solange der Graben ohnehin offen ist.
Ihre Stellplätze liegen nicht im Freien? Ladepunkte in Tiefgarage oder Parkhaus
Ladepunkt – AC oder DC
Infrage kommen die Wallbox am einzelnen Stellplatz, die AC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten für den Firmenparkplatz oder der DC-Schnelllader für kurze Standzeiten. Ausgewählt wird nach Standzeit der Fahrzeuge, Gleichzeitigkeit, Zugänglichkeit für Dritte und danach, ob abgerechnet werden soll – nicht nach Marke.
Zwei technische Anforderungen entscheiden früh mit: Sobald Ladevorgänge gegenüber Dritten abgerechnet werden, muss die Messung eichrechtskonform erfolgen – in Deutschland seit 2019 Pflicht. Und wenn ein reduziertes Netzentgelt nach § 14a EnWG genutzt werden soll, muss die Hardware steuerbar sein. Beides ist eine Frage der Geräteauswahl, nicht der Software.
Lastmanagement – mehr Ladepunkte am vorhandenen Anschluss
Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf die Fahrzeuge, die gerade laden, statt jedem Ladepunkt fest seine volle Leistung zuzuweisen. Deshalb passen an denselben Netzanschluss deutlich mehr Ladepunkte, als die Summe der Nennleistungen vermuten lässt.
Wir legen das Lastmanagement nach Bedarf aus, nicht nach Katalog. Maßgeblich sind Gleichzeitigkeit und Standzeit: Nicht jede Anlage braucht ein dynamisches oder priorisiertes Lastmanagement – manche kommt mit einer statischen Aufteilung aus.
Lastspitzen kappen – damit der Leistungspreis nicht mitwächst
Auf Wunsch betrachten wir nicht nur die Ladepunkte, sondern den gesamten Strombezug des Standorts. Hintergrund: Der Leistungspreis bemisst sich am höchsten Viertelstunden-Mittelwert eines Abrechnungszeitraums. Eine einzige Spitze, die durch gleichzeitiges Laden entsteht, wirkt sich damit über lange Zeit aus. Ziel der Auslegung ist, dass die Ladeinfrastruktur diese Spitze nicht verursacht.
Davon zu trennen ist § 14a EnWG: Dort geht es um ein reduziertes Netzentgelt für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, das der Netzbetreiber im Gegenzug für eine begrenzbare Leistung gewährt. Das ist ein zweiter Hebel – nicht dasselbe wie das Kappen von Lastspitzen.
Schematische Darstellung ohne konkrete Werte: Mit Lastmanagement bleibt der Standort unter der vereinbarten Leistungsgrenze.
Nicht aus Bremen? Kein Problem.
Unser Montage-Team baut in Bremen und Niedersachsen. Anderswo teilen wir die Arbeit auf – so entsteht Ihre Ladeinfrastruktur trotzdem aus einer Hand.
Wir planen
Ladepunkte, Hardware, Lastmanagement und Abrechnung – abgestimmt mit Ihnen und Ihrem Elektriker.
Ihr Elektriker installiert
Ein Betrieb Ihres Vertrauens baut vor Ort nach unserer Planung; wir bleiben technischer Ansprechpartner.
Wir betreiben und rechnen ab
Ab dem ersten Ladevorgang laufen Monitoring, Support und Abrechnung über uns.

Egal wo Ihre Ladepunkte stehen: Betrieb und Abrechnung laufen zentral über unser Backend – hier die Standortliste mit Live-Status.
Mitarbeitende und Dienstwagen: sauber abgerechnet
Firmenladen heißt bei uns nicht nur Parkplatz: Wir rechnen Ladevorgänge je Mitarbeiter bzw. Dienstwagen ab – am Standort und beim Laden zuhause. Das Geld holen wir bei den Mitarbeitenden, Sie bekommen einmal im Monat eine Gutschrift. Ohne Zettelwirtschaft.

Aus der Praxis: Wallboxen im Parkhaus eines Bremer Büroparks – betrieben und abgerechnet von Eulektro.
Flotten & Dienstwagen: Ladepunkte für Ihre Fahrzeugflotte und Ihre Mitarbeitenden am Firmenstandort.
Zuhause laden, automatisch abrechnen: Auch die Wallbox beim Mitarbeiter zuhause rechnen wir je Mitarbeiter bzw. Dienstwagen ab.
Zugangs- & Nutzerverwaltung: Wer lädt, wird eindeutig zugeordnet – Mitarbeitende, Gäste oder öffentliche Nutzer.
Ein Beleg statt vieler: Wir rechnen direkt mit den Mitarbeitenden ab und ziehen die Beträge per Lastschrift ein. Den Anteil, der auf Ihren Strom entfällt, schreiben wir Ihnen einmal im Monat gut. Für Ihre Buchhaltung bleibt eine Gutschrift im Monat – keine Einzelabrechnungen, kein Nachhalten von Zählerständen.
Abrechnung im Detail: Wie die Abrechnung je Mitarbeiter oder Dienstwagen konkret abläuft, zeigen wir auf der Vertiefungsseite Mitarbeiter abrechnen.
Was wir Ihnen anbieten, machen wir täglich selbst: Betrieb und Abrechnung unserer eigenen Ladepunkte.
Häufige Fragen
Wie wird das Laden von Mitarbeitenden am Firmenstandort abgerechnet?
Jeder Ladevorgang wird der Person oder dem Fahrzeug zugeordnet und eichrechtskonform abgerechnet; Dienstwagen, Privatfahrzeuge und Gäste lassen sich auf derselben Anlage als getrennte Nutzergruppen führen. Wir rechnen direkt mit den Mitarbeitenden ab und ziehen die Beträge per Lastschrift ein; den Anteil, der auf Ihren Firmenstrom entfällt, schreiben wir Ihnen einmal im Monat gut. Mehr: Mitarbeiter abrechnen.
Reicht unser Netzanschluss – und wer kümmert sich um den Netzbetreiber?
Häufig ja: Mit Lastmanagement wird die vorhandene Leistung auf die Fahrzeuge verteilt, die gerade laden – so passen meist deutlich mehr Ladepunkte an den bestehenden Anschluss, als die Summe der Nennleistungen vermuten lässt. Ob es bei Ihnen reicht, rechnen wir bei der Auslegung anhand Ihrer Anschlusswerte durch. Die Anmeldung beim Netzbetreiber, dessen Rückfragen und die Fertigmeldung übernehmen wir. Mehr dazu: Lastmanagement.
Übernehmen Sie Betrieb und Abrechnung für Ladepunkte, die Sie nicht gebaut haben?
In vielen Fällen ja – herstellerunabhängig. Voraussetzung ist, dass sich die Ladepunkte über den offenen Standard OCPP an unser Backend anbinden lassen und, für die Abrechnung gegenüber Dritten, eichrechtskonform messen. Beides prüfen wir vorab an Ihrer Anlage und sagen Ihnen vor Vertragsschluss, wenn etwas fehlt. Mehr dazu: Betrieb & Abrechnung.
In welcher Region baut Eulektro selbst?
In Bremen und Niedersachsen planen und installieren wir mit unserem eigenen Montage-Team als Elektromeisterbetrieb; Tiefbau und Fundamente übernehmen feste Partnerbetriebe. Außerhalb dieser Region planen wir die Anlage, ein Elektrobetrieb vor Ort installiert, und Betrieb und Abrechnung übernehmen wir anschließend. Mehr dazu unter Installation & Projektierung.
Wo stehen Sie gerade? Wir steigen dort ein.
Wir schauen uns Ihre Situation an und zeigen, welcher Weg sich lohnt – unverbindlich.