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Technagon-Ladesäule TEP4 vor schwarzem Hintergrund, die Lichtleiste oben leuchtet grün
Bild: Technagon GmbH

Offizieller Technagon-Vertriebspartner

Technagon-Ladesäulen – robust, kompromisslos, überlegen

Wertig gebaut, mit tauschbarem Lademodul statt Nacheichung. Verkauf und auf Wunsch Betrieb aus einer Hand – deutschlandweit.

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Wer ist Technagon – und was hat Eulektro damit zu tun?

Technagon ist ein Hersteller von AC-Ladesäulen und Wallboxen aus Grafenau in Bayern (Technagon GmbH). Alle Technagon-Geräte laden mit bis zu 22 kW je Ladepunkt und nutzen dasselbe Lademodul. Das Lademodul ist eine geschlossene Baugruppe aus Zähler, Ladecontroller, Display und Ladedose, die als Einheit eichrechtlich zertifiziert ist und im Servicefall als Ganzes getauscht wird.

Die Eulektro GmbH aus Bremen ist offizieller Technagon-Vertriebspartner. Wir bieten den Verkauf und auf Wunsch auch den Betrieb (Backend und Abrechnung) für alle Technagon-Ladesäulen an. Gern beraten wir schon in der Planungsphase und teilen unsere Erfahrungen aus dem eigenen Betrieb.

Steckbrief

Hersteller
Technagon GmbH, Grafenau (Bayern)
Produkte
Ladesäulen TEP4, TEP4 HAK, TEP8 · Wallboxen TEW3, TEW4, TEW4 HAK
Eichrecht
Lademodul mit Baumusterprüfung (Modul B) und Fertigungsüberwachung (Modul D), notifizierte Stelle 1948
Auszeichnung
Red Dot Design Award „Best of the Best“ 2023 für die TEP4
Eulektro
offizieller Vertriebspartner – Nachweis bei Technagon (externe Seite, öffnet in neuem Tab)

Warum Technagon

Warum wir für öffentliche Ladepunkte auf Technagon setzen

Eine öffentliche Ladesäule steht jahrelang draußen, wird jeden Tag benutzt und soll dabei gut aussehen. Wirtschaftlich wird sie vor allem, wenn der Service wenig Aufwand macht. Für uns als Betreiber zählen drei Dinge: Verarbeitung, das Lademodul und der Umgang mit Hitze – dazu kommt das Display.

Technagon TEP4 mit grüner Lichtleiste und Spiralkabel; eine Frau steckt den Ladestecker in ein Elektroauto
Bild: Technagon GmbH

Wertig verarbeitet

Aluminiumgehäuse, Frontblende aus Echtglas, Schutzart IP54 und Stoßfestigkeit IK10. Gefertigt wird laut Technagon in Deutschland („Made in Germany“).

Ausgezeichnetes Design

Die TEP4 hat 2023 den Red Dot Design Award „Best of the Best“ erhalten. Das Gehäuse gibt es in zwei Farbtönen (DB701 und dunkleres DB703), auf Wunsch mit eigener Folierung – so tragen unsere Säulen das LADEEULE-Design.

Service ohne Eichung vor Ort

Fällt ein Zähler aus oder endet die Eichfrist, wird nur das Lademodul getauscht – dasselbe Modul in TEP4, TEP4 HAK, TEP8, TEW3 und TEW4. Das Ersatzmodul kommt als normales DHL-Paket, ohne Spedition. Eine Eichung vor Ort und ein eichamtlich beauftragter Techniker sind nicht nötig – laut Technagon genügt eine Elektrofachkraft.

So läuft der Modultausch

Hitze im Griff

Aktive Lüftung und ein großzügiger Bauraum führen die Wärme ab; mit hohen Sommertemperaturen hatten wir an unseren Säulen keine Probleme. Die TEP4 arbeitet laut Datenblatt von −25 bis +50 °C, die Varianten mit Hausanschlusskasten bis +40 °C.

Display für Preis und QR-Code

Jedes Lademodul hat ein eigenes 4,3-Zoll-Farbdisplay. Es zeigt den Preis vor dem Laden und einen QR-Code zum Bezahlen ohne Vertrag – laut Technagon auch als dynamischen Code. Die Bedienung ist über Symbole sprachunabhängig.

Unsere Erfahrung mit Technagon

Technagon ist für uns kein Katalogeintrag. Wir haben die Geräte selbst aufgebaut und betreiben einen Teil davon selbst – mit demselben Backend, das wir anderen Betreibern anbieten.

Das Herzstück

Was ist das Technagon-Lademodul?

Das Technagon-Lademodul ist die Baugruppe, die an einer Technagon-Säule oder -Wallbox genau einen Ladepunkt bildet. Display, RFID-Leser, Ladecontroller, eichrechtskonformer Zähler und Ladedose oder Kabel sitzen in einem geschlossenen Gehäuse. Das Modul ist als Einheit eichrechtlich zertifiziert – die Säule drumherum stellt Gehäuse, Lüftung und Netzanschluss.

Jedes Modul versorgt einen Ladepunkt mit bis zu 22 kW. Dasselbe Modul steckt in TEP4, TEP4 HAK, TEP8, TEW3 und TEW4. Es speichert die signierten Ladedaten acht Jahre lang auf einer microSD-Karte und überträgt sie zusätzlich per OCPP an das Backend. Gehalten wird es laut Technagon von nur zwei Schrauben, angeschlossen über zwei Kabelsteckverbindungen – deshalb lässt es sich als Ganzes tauschen und als normales DHL-Paket verschicken, ohne Spedition.

Bei AC-Ladeinfrastruktur entscheidet der Serviceaufwand mit über den wirtschaftlichen Betrieb.

Ein AC-Ladepunkt erwirtschaftet pro Ladevorgang vergleichsweise wenig; jede Anfahrt eines Spezialisten und jeder Tag Stillstand wiegen deshalb schwer. Beim Lademodul genügen im Störungsfall ein Paket mit dem Ersatzmodul und eine Elektrofachkraft vor Ort; der neue Public Key wird anschließend gemeldet.

Woraus das Modul besteht

Bild: Technagon GmbH
  1. Frontblende mit Display und RFID-Leser

    Echtglas, 4,3-Zoll-Farbdisplay für Preis, QR-Code und Bedienung; Start per Ladekarte. Das Display ist eine Informationsanzeige, nicht die eichrechtliche.

  2. Sichtfenster zum Zähler Eichrecht

    Hier ist der Zählerstand ablesbar; das ist die eichrechtlich maßgebliche Anzeige.

  3. Ladedose Typ 2

    Der Anschluss fürs Fahrzeug. Alternativ gibt es das Modul mit fest angeschlagenem Kabel als eigene Ausführung.

  4. Platine mit Ladecontroller 5. Generation und Leistungsteil

    Steuert den Ladevorgang und stellt die signierten Ladedaten für das Backend bereit; dazu Sicherungen, Schütz mit Klebeerkennung und DC-Fehlerstromerkennung (6 mA).

  5. Energiezähler Eichrecht

    Misst jede Kilowattstunde; Kern der Eichrechtskonformität.

  6. Rückschale

    Umschließt die Technik; das ganze Modul wird laut Technagon mit zwei Schrauben gehalten und über zwei Kabelsteckverbindungen angeschlossen.

  7. microSD-Messwertspeicher Eichrecht

    Hält die signierten Ladedaten acht Jahre lokal vor. Fällt er aus, sperrt der Ladepunkt.

  8. Siegel und Plomben Eichrecht

    Sichern die Messeinheit. Nur ein Modul mit unversehrten Siegeln ist eichrechtskonform.

  9. Typenschild mit Seriennummer Eichrecht

    Der Public Key ist am Gerät angegeben, wird bei der Bundesnetzagentur gemeldet und macht die Ladedaten prüfbar.

Einträge 7 bis 9 sind in der Zeichnung nicht zu sehen.

Warum die Säule nicht nachgeeicht werden muss

Zertifiziert wird bei Technagon nicht die Säule, sondern jedes einzelne Lademodul – in drei Stufen.

Baumusterprüfung (Modul B)Eine notifizierte Stelle prüft die Bauart des Lademoduls: Zähler, Anzeige, Speicher und Signatur.
Fertigungsüberwachung (Modul D)Die Stelle überwacht die Produktion. Damit darf Technagon jedes gefertigte Modul selbst bewerten und versiegeln.
Zertifiziert ab WerkJedes Modul kommt geprüft und versiegelt an. Das eichrechtlich relevante Messgerät ist das Modul.

Belege

Prüfstelle: CSA Group Bayern GmbH, notifizierte Stelle 1948. Baumusterprüfbescheinigung DE CSA 23 B 002 M, Bescheinigung Modul D DE CSA 25 D 005 (Fassung 02 der Konformitätserklärung vom 08.05.2026). Grundlage: Mess- und Eichgesetz, Mess- und Eichverordnung, REA-Dokument 6-A, PTB-A 50.7.

Konformitätserklärung Eichrecht (PDF)

Modultausch

Was passiert, wenn ein Lademodul ausfällt oder die Eichfrist endet?

Dann wird nur das Modul getauscht: Das Ersatzmodul kommt per Paket, eine Elektrofachkraft setzt es ein, und die Säule bleibt stehen – ohne Eichung vor Ort.

StörungEnde der Eichfrist (acht Jahre)

Der Ablauf ist in beiden Fällen derselbe.

  1. Eulektro

    Störung erkannt

    Fällt der Zähler oder der Messwertspeicher aus, sperrt das Modul seinen Ladepunkt. Wir sehen die Störung in ChargeCore. Der zweite Ladepunkt der Säule lädt weiter.

  2. Eulektro

    Ersatzmodul per Paket

    Das Ersatzmodul kommt als normales DHL-Paket an den Standort, ohne Spedition. Jedes Modul ist von Technagon bereits eichrechtlich zertifiziert und versiegelt.

  3. Elektrofachkraft vor Ort oder Eulektro

    Modul tauschen

    Zwei Schrauben lösen, zwei Kabelsteckverbindungen trennen, neues Modul einsetzen. Technagon gibt dafür weniger als fünf Minuten an. Das erledigt eine Elektrofachkraft vor Ort oder unser Team; die Siegel des neuen Moduls bleiben unberührt.

  4. automatisch

    Plug & Play

    Der Steuerrechner der Säule konfiguriert das neue Modul laut Technagon automatisch, ohne Software-Update – in Säulen wie in Wallboxen.

  5. Eulektro

    Neuen Public Key melden

    Neues Modul heißt neuer Zähler und neuer Public Key. Er lässt sich laut Technagon über das Backend abrufen. Wir melden den neuen Public Key an die Bundesnetzagentur.

  6. Eulektro + Technagon

    Altmodul zur Reparatur

    Das ausgebaute Modul geht zur Reparatur an Technagon und kommt instand gesetzt zurück.

Technagon-Lademodul in einem geöffneten Versandkarton auf einem Parkplatz
Das Ersatzmodul im Versandkarton. Bild: Technagon GmbH
Elektrofachkraft misst mit einem Prüfgerät an einer geöffneten Technagon-Ladesäule
Prüfung an der geöffneten Säule durch eine Elektrofachkraft. Bild: Technagon GmbH

Während der Reparatur gibt es zwei Wege:

  • Blinddeckel

    Ein Blinddeckel verschließt die Öffnung, und die Säule lädt am zweiten Ladepunkt weiter, bis das reparierte Modul zurück ist.

  • Oder Austauschmodul

    Ein Austauschmodul wird eingesetzt, und der Ladepunkt ist sofort wieder in Betrieb.

Lademodultausch in wenigen Schritten – Animation von Technagon, 60 Sekunden, ohne Ton. Video: Technagon GmbH
Was die Animation zeigt

Die Animation zeigt eine Technagon-Ladesäule am Straßenrand. Die Säule wird geöffnet, das Lademodul ausgesteckt, die Schrauben werden gelöst und das Modul gegen ein neues getauscht. Als Option zeigt sie den Blinddeckel, der die Öffnung vorübergehend abdeckt. Zum Schluss stehen TEW4, TEP4 und TEP8 nebeneinander – alle mit demselben Lademodul.

Keine Nacheichung der Säule

Weil das Messgerät im Modul steckt, bringt das neue Modul seine Zertifizierung mit. Das gilt bei einer Störung genauso wie am Ende der Eichfrist. Was bleibt, ist die Meldung des neuen Public Key – die übernehmen wir.

Zwei Bauprinzipien im Vergleich: fest verbauter Zähler oder Lademodul

Vereinfachter Vergleich zweier Bauprinzipien. Er beschreibt keine einzelnen Hersteller oder Produkte.
Zähler fest in der Säule verbautTechnagon-Lademodul
Wo gemessen wirdim Schaltschrank der Säuleim zertifizierten Modul, eines je Ladepunkt
Zähler defektInstandsetzung, danach meist erneute Eichung; bis dahin bleibt der Ladepunkt ausModul tauschen, neuen Public Key melden
Prüfmittel und Eichungbei Instandsetzung des Zählers meist erneute Eichung mit Prüfmittelndas Ersatzmodul bringt seine Zertifizierung mit
Versand im Servicefallim Zweifel muss die ganze, 30 bis 40 kg schwere Säule per Spedition zurückdas Ersatzmodul geht als normales DHL-Paket, ohne Spedition
Eichfrist abgelaufenNacheichung mit Termin und PrüfmittelnModul tauschen
Wer es erledigtEichbehörde oder befugter Instandsetzereine Elektrofachkraft, kein eichamtlich beauftragter Techniker (laut Technagon)
Pflichten des BetreibersPublic Key, signierte Ladedaten, Eichfristdieselben Pflichten; es entfällt die Nacheichung der Säule

Was der Betreiber trotzdem erledigen muss – und was wir übernehmen

Das Lademodul nimmt Ihnen Arbeit ab, aber keine Pflicht. Als Betreiber sind Sie Verwender des Messgeräts. Dazu gehört:

  • den Public Key jedes Zählers bei der Bundesnetzagentur melden, auch nach jedem Modultausch,
  • die signierten Ladedaten verfügbar halten, damit Ladende sie mit der Transparenzsoftware prüfen können,
  • die Eichfrist jedes Moduls im Blick behalten,
  • die Zeitstempel der Säule nicht zur Tarifierung der Messwerte verwenden – deren Uhr ist nicht eichrechtlich zertifiziert.

Die Meldung des Public Key, die Bereitstellung der signierten Ladedaten und die Abrechnung nach Energie übernehmen wir in der Betriebsführung.

Was die Betriebsführung umfasst

Technagon-Ladesäulen und Wallboxen bei Eulektro

Alle Geräte nutzen dasselbe Lademodul mit bis zu 22 kW je Ladepunkt und Typ-2-Anschluss. Sie unterscheiden sich in Bauform, Zahl der Ladepunkte, integriertem Hausanschlusskasten und Werbedisplay.

Angebot ausschließlich für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Alle Preise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer, zzgl. Versandkosten, unverbindlich; Lieferung und Leistung nur nach individuellem Angebot.

Technagon TEW4 an einer Wand mit zwei Ladepunkten, Spiralkabeln und leuchtender Lichtleiste; an einem Ladepunkt lädt ein Auto
Bild: Technagon GmbH
Technagon-Geräte im Überblick, ohne Preise
GerätLadepunkteBauformHausanschlusskastenBesonderheit
TEP42 × bis 22 kWLadesäuleneinschlanke Standardsäule für einen vorhandenen Anschluss
TEP4 HAK2 × bis 22 kW mit zwei Zählern; mit einem 3-Punkt-Zähler gemeinsam bis 30 kWLadesäulejaNetzbetreiber kann direkt an der Säule anklemmen, 4G serienmäßig
TEP82 × bis 22 kWLadesäulenein46-Zoll-Werbedisplay
TEW31 × bis 22 kWWallboxneinWand oder Stele
TEW42 × bis 22 kWWallboxneinWand oder Stele, auch barrierefreie Stele
TEW4 HAK2 Ladepunkte, gemeinsam 1 × 22 oder 2 × 15 kWWallbox TEW4 an Stele (Ladesäule)jaStele nach DIN SPEC 91504 ausgelegt (laut Technagon)

Betrieb und Hardware

Wer betreibt Technagon-Ladesäulen für mich?

Wir – deutschlandweit und auch für Säulen, die wir nicht selbst aufgestellt haben. Bei uns bekommen Sie nicht nur die Ladesäule, sondern auf Wunsch auch den Betrieb: Backend und Abrechnung – ob öffentliches Laden oder Laden für Mitarbeitende. Einen Teil unserer eigenen Technagon-Säulen betreiben wir selbst, mit demselben Backend und Team, das wir anderen Betreibern anbieten.

Deutschlandweit

Betriebsführung

Überwachung und Entstörung in ChargeCore, Modultausch mit Ersatzmodul per Paket (getauscht durch eine Elektrofachkraft vor Ort oder durch uns), Meldung des neuen Public Key, Zahlung am Ladepunkt, Roaming und eichrechtskonforme Abrechnung.

Öffentliche Ladepunkte betreiben lassen

Deutschlandweit

Hardware

Lieferung der Technagon-Ladesäulen und Wallboxen auf dieser Seite, dazu Fertigfundamente und Payter-Terminals. Ersatz- und Austauschmodule kommen als normales DHL-Paket – auch an Betreiber, die ihre Technagon-Geräte selbst warten.

Technagon-Hardware anfragen

Wer macht was?

Bleibt bei IhnenÜbernehmen wir
Standort und SäulenFläche und Säulen bleiben Ihrewir betreiben, was darauf steht
Überwachung und StörungennichtsBackend und Störungsmanagement in ChargeCore
ModultauschnichtsErsatzmodul per Paket; Tausch durch eine Elektrofachkraft vor Ort oder durch uns
Public Keynichtswir melden den neuen Public Key an die Bundesnetzagentur
Zahlung am Ladepunktnichtsohne Vertrag per QR-Code, auf Wunsch zusätzlich mit Karte am Payter-Terminal
Ladekarten und RoamingnichtsAnbindung und Abrechnung dahinter
Abrechnung und Belegenichtseichrechtskonform je Ladevorgang, signierte Ladedaten abrufbar
Preise und Erlösedie Entscheidung über Investition und Erlösaufteilung, im Erstgespräch geklärtTarife je Nutzergruppe und nachvollziehbare Abrechnung der Erlöse an Sie

Häufige Fragen zu Technagon-Ladesäulen

Was ist das Technagon-Lademodul?

Das Technagon-Lademodul ist die Baugruppe, die an einer Technagon-Säule oder -Wallbox einen Ladepunkt mit bis zu 22 kW bildet. Display, RFID-Leser, Ladecontroller, eichrechtskonformer Zähler, Messwertspeicher und Ladedose oder Kabel sitzen in einem geschlossenen Gehäuse, das als Einheit eichrechtlich zertifiziert ist. Dasselbe Modul steckt in TEP4, TEP4 HAK, TEP8, TEW3 und TEW4. Fällt es aus, wird es als Ganzes getauscht.

Stand: 25.09.2026

Warum muss die Säule nach einem Modultausch nicht nachgeeicht werden?

Weil das eichrechtlich relevante Messgerät das Lademodul ist. Jedes Modul hat eine Baumusterprüfung (Modul B) und stammt aus einer überwachten Fertigung (Modul D); beides hat die notifizierte Stelle 1948 bescheinigt. Ein Ersatzmodul kommt deshalb zertifiziert und versiegelt ab Werk. Wird es eingebaut, ohne die Siegel zu beschädigen, ist keine Eichung vor Ort nötig.

Stand: 25.09.2026

Was muss ich als Betreiber nach einem Modultausch tun?

Sie müssen den Public Key des neuen Zählers an die Bundesnetzagentur melden, damit die Ladedaten prüfbar bleiben; laut Technagon lässt er sich über das Backend abrufen. Bei Säulen in unserer Betriebsführung erledigen wir das: Wir melden den neuen Public Key an die Bundesnetzagentur. Das Ersatzmodul schicken wir ebenfalls, eine Nacheichung der Säule ist nicht nötig.

Stand: 25.09.2026

Wie lange gilt die Eichung einer Ladesäule?

Für die Messgeräte in Ladepunkten gilt eine Eichfrist von acht Jahren (Mess- und Eichverordnung, Anlage 7 Nr. 6.7). Danach muss ein fest verbauter Zähler neu geeicht werden, meist vor Ort. Bei Technagon steckt das Messgerät im Lademodul: Am Ende der Eichfrist wird das Modul gegen ein neues, zertifiziertes getauscht, und der neue Public Key wird gemeldet. Die Säule selbst wird nicht nachgeeicht.

Stand: 25.09.2026

Wie aufwendig ist ein Modultausch, und wer darf ihn machen?

Der Tausch ist überschaubar: Eine Elektrofachkraft löst zwei Schrauben, trennt zwei Kabelsteckverbindungen und setzt das neue Modul ein; Technagon gibt dafür weniger als fünf Minuten an. Ein eichamtlich beauftragter Techniker ist laut Technagon nicht nötig. Das Ersatzmodul kommt als normales DHL-Paket. Seine Siegel müssen unversehrt bleiben; ein beschädigtes oder selbst repariertes Modul ist nicht mehr eichrechtskonform. Bei Säulen in unserer Betriebsführung tauscht eine Elektrofachkraft vor Ort oder unser Team.

Stand: 25.09.2026

Können Fahrer an einer Technagon-Säule ohne Vertrag bezahlen?

Ja. Das Display jedes Lademoduls kann einen QR-Code anzeigen; in unserem Betrieb laden Fahrer darüber ohne App und ohne Vertrag ad hoc. Laut Technagon wechselt der dynamische Code jede Minute. Auf Wunsch kommt ein Payter-Terminal für Kartenzahlung dazu. Für neue öffentlich zugängliche Ladepunkte sieht die EU-Verordnung AFIR vor, dass Fahrer ad hoc, also ohne Vertrag, laden und elektronisch bezahlen können; laut EU-Kommission kann dafür auch ein QR-Code mit sicherer Online-Zahlung genügen.

Stand: 25.09.2026

Welches Backend braucht eine Technagon-Säule?

OCPP 1.6 ist die Grundlage: Technagon-Säulen und -Wallboxen kommunizieren darüber, per LAN oder Mobilfunk. Bei uns sind sie an unser Backend ChargeCore angebunden. Dort laufen Überwachung, Entstörung, Tarife, Ad-hoc-Zahlung, Roaming und die eichrechtskonforme Abrechnung mit den signierten Ladedaten zusammen. Störungen eines Lademoduls sehen wir dort direkt.

Stand: 25.09.2026

Betreibt Eulektro auch Technagon-Säulen anderer Betreiber?

Ja. Betriebsführung und Hardware-Lieferung bieten wir deutschlandweit an, auch für Säulen, die wir nicht selbst aufgestellt haben. Fällt ein Modul aus, schicken wir das Ersatzmodul per Paket; getauscht wird durch eine Elektrofachkraft vor Ort oder durch uns, den neuen Public Key melden wir. Den genauen Umfang klären wir im Erstgespräch.

Stand: 25.09.2026

Wie läuft Wartung und Prüfung einer Technagon-Säule ab?

Technagon empfiehlt alle sechs Monate einen Test der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, Sichtprüfungen von Gehäuse, Plomben, Ladedosen und Kabeln sowie eine Lüfterkontrolle. Alle zwölf Monate folgt eine Wiederholungsprüfung der Gesamtanlage nach VDE 0105-100 durch eine Elektrofachkraft. Wartung und Prüfung übernehmen wir auf Wunsch als Teil der Betriebsführung, mit eigenem Team oder einer Elektrofachkraft vor Ort.

Stand: 25.09.2026

Hält eine Technagon-Säule Sommerhitze aus?

Innerhalb des Betriebstemperaturbereichs ja. Aktive Lüftung und ein großzügiger Bauraum führen die Wärme der Technik ab; mit hohen Sommertemperaturen hatten wir an unseren Technagon-Säulen keine Probleme. Laut Datenblatt arbeitet die TEP4 bei Umgebungstemperaturen von −25 bis +50 °C, die Varianten mit Hausanschlusskasten (TEP4 HAK, TEW4 HAK) bis +40 °C; bei der TEW4 HAK darf der Mittelwert über 24 Stunden höchstens 35 °C betragen. Die Lüfterkontrolle gehört zu den halbjährlichen Prüfungen.

Stand: 25.09.2026

Alle Fragen und Antworten

Technagon-Ladesäulen beschaffen oder betreiben lassen?

Schicken Sie uns die Eckdaten: wo die Säulen stehen oder stehen sollen, wie viele Ladepunkte es sind, ob schon Technagon-Geräte laufen, und was wir übernehmen sollen. Wir melden uns mit einer Einschätzung – und sagen auch, wenn etwas nicht passt.

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Betriebsführung und Hardware deutschlandweit

Quellen zu dieser Seite

  • Partner-Nachweis: technagon.de/vertriebspartner-finden (abgerufen am 27.10.2026)
  • Technagon-Servicekonzept: technagon.de/servicekonzept (abgerufen am 27.10.2026)
  • EU-Konformitätserklärung Eichrecht, Technagon-Lademodul ERK, Fassung 02 vom 08.05.2026
  • Mess- und Eichverordnung, Anlage 7 Nr. 6.7 (Eichfrist)
  • Bundesnetzagentur, FAQ zur Ladesäulenverordnung (Public Key)
  • EU-Kommission, Fragen und Antworten zur AFIR (Ad-hoc-Laden, QR-Code)
  • Verbände (BDEW u. a.), Schreiben vom 24.04.2026, zur Eichpraxis nach Instandsetzung
  • Herstellerangaben: technagon.de, Datenblätter und Betriebsanleitungen Lademodul und TEP4
  • Bilder und Video: Technagon GmbH
  • Stand: Oktober 2026