Zum Inhalt springen

News

Zu Besuch bei Sungrow: Commissioning-Schulung in Amsterdam

Von der Installation bis zur Inbetriebnahme: Eulektro vertieft bei Sungrow in Amsterdam das Know-how für DC-Ladesäulen von 30 bis 1.000 kW.

von Jan Runkel

Zwei Eulektro-Mitarbeiter vor dem Sungrow-Logo in Amsterdam
Foto: Eulektro

Am 15. Oktober 2026 war das Eulektro-Team bei Sungrow in Amsterdam. Auf dem Programm stand die Commissioning-Schulung: ein ganzer Tag rund um Installation, Inbetriebnahme und Konfiguration der Sungrow-DC-Ladesäulen – vom kompakten IDC30 bis zum ChargeStack mit 1.000 kW.

Vormittag: das komplette Portfolio im Detail

Den Vormittag haben wir uns gemeinsam mit den Sungrow-Trainern durch alle Produkte gearbeitet – Schritt für Schritt von der Installation bis zur Inbetriebnahme. Dabei ging es um die gesamte Leistungsklasse von 30 bis 1.000 kW: vom IDC30E über den IDC80E und IDC180E bis zum IDC480E und dem ChargeStack 1000.

Besonders hilfreich waren die Details, die im Datenblatt gern untergehen – zum Beispiel der Unterschied zwischen IDC30E und IDC30R. Der IDC30R bringt einen integrierten Router mit und ist eichrechtskonform nach PTB-Vorgaben, der IDC30E kommt ohne beides. Wer Ladevorgänge in Deutschland nach Kilowattstunden abrechnet, braucht eichrechtskonforme Technik und greift deshalb zum IDC30R.

Eine Plattform, viele Leistungsklassen

Eine Erkenntnis des Tages: Alle Sungrow-Ladesäulen setzen auf dieselben Kernkomponenten. Die Steuerungseinheiten TCU und CCU sind über das gesamte Portfolio identisch – egal ob 30 oder 480 kW. Für uns als Betreiber ist das ein echter Vorteil: Wer eine Säule kennt, kennt alle. Fehlerbilder, Konfiguration und Ersatzteile sind über die gesamte Produktfamilie gleich, was Service und Instandhaltung spürbar vereinfacht.

Ebenfalls interessant und bislang kaum beworben: Der IDC480E-C lässt sich mit Dispensern erweitern. Aus einer Leistungseinheit werden so mehrere Ladepunkte, die sich die verfügbare Leistung teilen – eine flexible Lösung für Standorte, an denen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig schnell laden sollen, ohne für jeden Stellplatz eine eigene Säule aufzustellen.

Nachmittag: Live-Inbetriebnahme im Labor

Nach der Theorie ging es ins Labor. Dort haben wir eine Inbetriebnahme einmal komplett live durchgeführt und die Konfiguration am Bildschirm Schritt für Schritt nachvollzogen: Netzparameter, Anbindung an das Backend, Freischaltung der Ladepunkte und die Prüfung des ersten Ladevorgangs. Genau diese Routine brauchen wir auf der Baustelle, wenn eine neue Säule ans Netz geht.

Was das für unsere Kunden bedeutet

Wir installieren, nehmen in Betrieb, betreiben und rechnen ab – aus einer Hand. Dafür müssen wir die Technik, die wir verbauen, bis ins Detail kennen. Die Schulung bei Sungrow ist ein weiterer Baustein dafür, dass unsere Ladestandorte zuverlässig laufen und Störungen schnell behoben werden.

Sie planen Schnellladeinfrastruktur – für den öffentlichen Raum, den Betriebshof oder die Immobilie? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.