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Eichrechtskonformnach Mess- und Eichrecht

Technagon

Technagon TEP4

2 × 22 kW AC mit 2 Ladepunkten

Ladesäulen AC

Eichrechtskonforme AC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten bis je 22 kW für den öffentlichen und halböffentlichen Bereich: modulares Lademodul, Lastmanagement in vier Stufen, OCPP 1.6 – auf Wunsch mit Payter-Bezahlterminal für Kartenzahlung am ganzen Standort.

ab 6.754,44 €

inkl. gesetzl. USt. · zzgl. Versandkosten · nur für Unternehmer

Unverbindlich

Angebot ausschließlich für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Alle Preise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer, zzgl. Versandkosten, unverbindlich; Lieferung und Leistung nur nach individuellem Angebot.

Lieferzeit ca. 12 Wochen · unverbindlich, ab Auftragsbestätigung

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Ihr individuelles Angebot – auf Wunsch mit Installation, Inbetriebnahme und Betrieb – erhalten Sie auf Anfrage. Wir beraten Sie gerne.

zwei Ladepunkte, parallel nutzbar
2 × 22 kW
eichrechtskonforme Datenspeicherung
8 Jahre
Stufen Lastmanagement
4
Schutzart und Stoßfestigkeit
IP54 · IK10
eichrechtskonforme Abrechnung
Eichrecht

Überblick

Technagon TEP4 im Überblick

Die Technagon TEP4 ist eine AC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten für öffentliche und halböffentliche Stellplätze. Jeder Ladepunkt lädt mit bis zu 22 kW, beide zusammen parallel mit 2 × 22 kW. Die Säule ist 1797 mm hoch, 425 mm breit und 200 mm tief; das Gehäuse aus pulverbeschichtetem Aluminium erreicht Schutzart IP54 und Stoßfestigkeit IK10. Technagon fertigt die TEP4 in Deutschland, ihr Design wurde mit dem Red Dot Design Award „Best of the Best“ 2023 ausgezeichnet.

Das Besondere ist das Technagon-Lademodul: Display, RFID-Leser, Ladecontroller und eichrechtskonformer Zähler bilden je Ladepunkt eine geschlossene, als Einheit zertifizierte Baugruppe. Fällt ein Zähler oder der Messwertspeicher aus, wird das komplette Modul getauscht – es ist mit wenigen Schrauben befestigt und über Steckverbindungen angeschlossen. Die Ladedaten werden acht Jahre lang auf einer SD-Karte in der Säule gespeichert und als signierte Datensätze per OCPP übertragen.

Angeschlossen wird die Säule über eine Drehstromzuleitung bis 63 A, die von unten an Klemmen geführt wird. Ist die Zuleitung schwächer ausgelegt, begrenzt das Lastmanagement die Leistung – von der festen Obergrenze für eine einzelne Säule bis zur volldynamischen Regelung über Modbus TCP, MQTT oder OCPP. Steuerbar nach §14a EnWG ist die TEP4 ebenfalls. Montiert wird sie auf einem Betonfundament oder auf dem passenden Fertigbetonfundament von Technagon.

In Bremen betreiben wir die TEP4 selbst – als LADEEULE mit Eulektro-Folierung und Payter-Bezahlterminal. Mit dem Payter-Terminal an der TEP4 bezahlen Ladende per Karte oder Smartphone alle Ladepunkte des Standorts, auch ohne App und Ladekarte. Wie das im Alltag funktioniert, zeigt unsere Ad-hoc-Lösung.

Sie brauchen zusätzlich einen Hausanschlusskasten mit Zählerplatz? Dann passt die Technagon TEP4 HAK. Mit großem Werbedisplay gibt es die Technagon TEP8, als Wallbox mit zwei Ladepunkten die Technagon TEW4.

Vorteile

Was Technagon TEP4 auszeichnet

  • Modulares Lademodul

    Display, RFID-Leser, Ladecontroller der fünften Generation und eichrechtskonformer Zähler sitzen je Ladepunkt in einem geschlossenen, als Einheit zertifizierten Modul. Im Servicefall wird das ganze Modul getauscht – angeschlossen ist es über Steckverbindungen.

  • Eichrecht und AFIR

    Eichrechtskonform als Standard nach REA-Dokument 6-A und PTB-A 50.7, Ladedaten acht Jahre auf SD-Karte. Für die AFIR zeigt das Display statische oder dynamische QR-Codes, ein Bezahlterminal lässt sich integrieren, die Hardware für Plug & Charge nach ISO 15118 ist an Bord.

  • Lastmanagement und §14a

    Vier Stufen von der festen Leistungsgrenze einer Säule bis zur volldynamischen Regelung über Modbus TCP, MQTT oder OCPP. Mit dem optionalen EVU-Kontakt lässt sich die Leistung extern drosseln, auch auf 4,2 kW nach §14a EnWG.

  • Kartenzahlung für den ganzen Standort

    Mit einem Payter-Terminal an der TEP4 zahlen Ladende kontaktlos per Karte oder Smartphone – für alle Ladepunkte am Standort. Das Terminal liefern und binden wir an, Zahlung, Beleg und Abrechnung laufen über unser Backend.

Systemaufbau

Varianten und Komponenten

  • Technagon TEP4 – Mit Ladedose

    Mit Ladedose

    Standard · 2 × Typ-2-Ladedose mit Steckerverriegelung

    In der Grundausführung hat jeder Ladepunkt eine Typ-2-Ladedose; Ladende stecken ihr eigenes Kabel ein. Bei Stromausfall wird der Stecker entriegelt.

  • Technagon TEP4 – Mit Spiralkabel

    Mit Spiralkabel

    Option · fest angeschlagen, glatte Kabellänge 8,15 m

    Statt der Ladedose kann jeder Ladepunkt ein fest angeschlagenes Typ-2-Spiralkabel bekommen; beide Varianten lassen sich an einer Säule kombinieren. Durch die Spiralisierung ist die nutzbare Länge kürzer als die glatte Kabellänge.

  • Technagon TEP4 – Mit Payter-Bezahlterminal

    Mit Payter-Bezahlterminal

    Kartenzahlung für alle Ladepunkte am Standort

    So setzen wir die TEP4 als LADEEULE in Bremen ein: Ein Payter-Terminal in der Säule nimmt kontaktlos Kredit- und Debitkarten, Apple Pay und Google Pay an – für alle Ladepunkte des Standorts. Den Preis sehen Ladende vor dem Start am Terminal, den Beleg erhalten sie digital.

  • Technagon TEP4 – Farbe und Folierung

    Farbe und Folierung

    DB701 oder DB703 · Folierung ab Werk

    Das Aluminiumgehäuse gibt es pulverbeschichtet in DB701 oder im dunkleren DB703. Ab Werk kann Technagon die Säule voll oder teilweise folieren, ein kundenspezifisches Design ist möglich – unsere LADEEULEN tragen zum Beispiel eine Eulektro-Folierung.

Konfigurator

Ihre TEP4 zusammenstellen

Wählen Sie Ladeanschlüsse, Kommunikation, Bezahlterminal und Zubehör. Die Konfiguration kommt auf Ihre Merkliste – wir prüfen sie und melden uns mit einem Angebot.

Energiemessung
Ladepunkt links
Ladepunkt rechts
Bezahlterminal (optional)

Ein Payter-Terminal an der Säule bedient alle Ladepunkte des Standorts. Eichrechtskonform ist der Betrieb mit Kartenterminal laut Technagon nur, wenn das Terminal eine eigene Baumusterprüfbescheinigung inklusive Remotestart-Autorisierung hat; dafür ist der Betreiber verantwortlich.

Kommunikation und Steuerung (mehrere möglich)
Schutz und Anschluss (mehrere möglich)
Farbton
Folierung (optional)

Die Folierungsdaten werden mit der Bestellung benötigt; Vorlagen stellt Technagon bereit.

Montage (optional)

Für Fundamente fallen separate Frachtkosten an.

Sonstiges Zubehör (optional)

Ihre Konfiguration

Technagon TEP4, AC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten in der Gehäusefarbe DB701, Schrägansicht mit Display, Ladedose und LED-Topper

Technagon TEP4

Gesamtpreis

ab 6.754,44 €

inkl. gesetzl. USt. · zzgl. Versandkosten · nur für Unternehmer

Unverbindlich

Die Konfiguration kommt auf Ihre Anfrageliste – von dort senden Sie die unverbindliche Anfrage. Wir prüfen die Auswahl und melden uns mit einem Angebot.

Eulektro

Alles aus einer Hand

Rund um Technagon TEP4 übernehmen wir auf Wunsch:

  • Installation und Inbetriebnahme

    Wir installieren das System an Ihrem Standort in Bremen und Niedersachsen, nehmen es in Betrieb und binden es an unser Backend an.

    Mehr zur Installation
  • Betrieb und Abrechnung

    Deutschlandweit: Anbindung per OCPP an unser Backend ChargeCore, Ad-hoc-Zahlung, Roaming und die Abrechnung Ihrer Ladevorgänge.

    Mehr zu Betrieb und Abrechnung
  • Wartung und Service

    Wir warten Ihre Ladeinfrastruktur und sind Ihr Ansprechpartner im Service, wenn etwas nicht funktioniert.

Datenblatt

Technische Daten

Ladeleistung und Ladeanschlüsse

Ladepunkte 2
Ladeleistung max. 2 × 22 kW parallel (max. 32 A je Ladepunkt, Gleichzeitigkeitsfaktor 0,9); einphasig max. 16 A
Ladeanschlüsse 2 × Typ-2-Ladedose (IEC 62196) mit Steckerverriegelung oder 2 × angeschlagenes Spiralkabel Typ 2 (Option, glatte Kabellänge 8,15 m); kombinierbar
Notentriegelung Steckerentriegelung bei Stromausfall
Ladebetriebsart Mode 3 nach IEC 61851-1; Mode-3s-Erkennung

Bedienung, Eichrecht und Abrechnung

Display 4,3-Zoll-Farbdisplay je Ladepunkt für Betreiberdaten, Preise und QR-Codes; symbolbasierte, sprachunabhängige Nutzerführung
Statusanzeige LED-Topper mit Farb- und Blinkcodes, fernsichtbar, Helligkeit einstellbar
Authentifizierung RFID-Karten (ISO 14443) MIFARE Ultralight, Classic, DESFire oder Remotestart
Eichrecht eichrechtskonform als Standard (REA-Dokument 6-A, PTB-A 50.7, Eichrecht Österreich)
Zertifizierung Lademodul Baumusterprüfbescheinigung DE CSA 23 B 002 M, notifizierte Stelle 1948 (CSA Group Bayern)
Energiezähler Hutschienenzähler, eichrechtskonform, je Lademodul
Langzeitspeicherung Ladedaten über 8 Jahre lokal auf SD-Karte
Abrechnung signierte, eichrechtskonforme Datensätze (OCMF) via OCPP, prüfbar mit der Transparenzsoftware der S.A.F.E.
AFIR statischer oder dynamischer QR-Code, Integration eines Bezahlterminals, Plug-&-Charge-Hardware nach ISO 15118 integriert
Kundenmanagement via OCPP oder lokaler Whitelist (CSV-Import)

Kommunikation und Lastmanagement

Netzwerk Ethernet (LAN) Standard, Mobilfunk 4G als Option (Mini-SIM); Daisy Chaining von Netzwerk und Leistung möglich
Backend-Protokoll OCPP 1.6 (OCPP 2.1 laut Hersteller in Vorbereitung)
Fernwartung Überwachung, Diagnose und Fernwartung über OCPP
Lastmanagement Stufe 1 statisch je Säule · Stufe 2 statisch-dynamisch im Verbund · Stufe 3a teildynamisch per EVU-Kontakt (0/30/60/100 %) · Stufe 3b volldynamisch per Modbus TCP, MQTT oder OCPP
Steuerung steuerbar nach §14a EnWG; EVU-Kontakt als Option, 30-%-Stufe auf 4,2 kW umschaltbar
Konfiguration und Updates Technagon-Webinterface; Updates per USB, Webinterface oder Backend
Selbstwartung bei Bedarf automatischer Neustart einmal wöchentlich in der Nacht von Sonntag auf Montag

Elektrischer Anschluss und Schutz

Netzanschluss 3P + N + PE, 230/400 V AC, 50 Hz, Nennstrom 63 A, Klemmen max. 5 × 35 mm² Cu; Anschluss an Klemmen, Kabelzuführung von unten
Hauptschalter Sicherungslasttrennschalter 3P + N (63 A), allpolige Abschaltung
Schutzfunktionen Sicherungen 3 × 32 A je Ladepunkt, RCD Typ A je Ladepunkt mit DC-Fehlerstrom-Monitoring 6 mA, Temperatur-Derating, Schütz-Klebeerkennung
Überspannungsschutz optional Kombiableiter Cat. I + II + III AC (DIN EN 61643-11)
Standby-Verbrauch ca. 20 W
Schutzklasse / EMV-Umgebung Schutzklasse I / E1

Mechanik und Umgebung

Abmessungen (H × B × T) 1797 × 425 × 200 mm
Gewicht je nach Ausführung 48–55 kg
Gehäuse pulverbeschichtetes Aluminium, DB701 oder DB703; abschließbare Frontblende mit Profilhalbzylinder
Schutzart / Stoßfestigkeit IP54 / IK10
Mechanische Umgebungsbedingung M2
Betriebstemperatur −25 °C bis +50 °C
Luftfeuchtigkeit / Aufstellhöhe 5 bis 95 % (nicht kondensierend) / bis 2.000 m ü. NN
Montage Bodenbefestigung auf Betonfundament; Fertigbetonfundament als Zubehör
Lademodul 569 × 157 × 171 mm, 4,7 kg mit Ladedose bzw. 8,4 kg mit Spiralkabel
Auszeichnung Red Dot Design Award „Best of the Best“ 2023

Lieferumfang und Verpackung

Lieferumfang Ladesäule, gedruckte First-Steps-Anleitung, Befestigungsmaterial für das Fertigbetonfundament, 2 Schlüssel, Masterkey (Ladekarte für die Inbetriebnahme)
Verpackung Karton 1850 × 640 × 315 mm, Palette 2000 × 700 × 125 mm; bis zu drei Säulen auf einer Palette stapelbar

Optionen und Zubehör

Ladepunkt angeschlagenes Spiralkabel, Blende Lademodul (temporäre Abdeckung)
Kommunikation Mobilfunkmodem 4G, Backend-Vorkonfiguration ab Werk
Elektrik EVU-Kontakt, Überspannungsschutz Kombi-Ableiter, Doppelklemme bis 50 mm² zur Versorgung weiterer Ladestationen, Lasttrenner NH00 160 A
Bezahlen Vorbereitung für ein Bezahlterminal in der Frontblende
Gestaltung Folierung ab Werk (Vollfolierung oder Teilfolierung Front)
Montage Fertigbetonfundament TEP4 (600 × 440 × 200 mm, 88 kg, C50/60)

Normen und Konformität

Laden und Anschlüsse IEC 61851-1 (Mode 3), IEC 61851-21-2, IEC 62196-Reihe
Sicherheit IP54 nach IEC 60529, IEC 62955, IEC 61439-1, IEC 61439-7, CE „Klasse A“ nach 2014/30/EU
EU-Richtlinien Funkanlagen 2014/53/EU, RoHS 2011/65/EU, EMV 2014/30/EU, Niederspannung 2014/35/EU
Herkunft Made in Germany (laut Technagon)

Häufige Fragen

Fragen zu Technagon TEP4

Wie viel Leistung liefert die TEP4?

Jeder der beiden Ladepunkte lädt mit bis zu 22 kW (max. 32 A), beide zusammen parallel mit 2 × 22 kW; Technagon legt dabei einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,9 zugrunde. Einphasig ladende Fahrzeuge laden mit höchstens 16 A. Wie viel tatsächlich ankommt, hängt außerdem vom Fahrzeug und vom eingestellten Lastmanagement ab.

Welchen Netzanschluss braucht die TEP4?

Einen Drehstromanschluss 3P + N + PE mit 230/400 V und bis zu 63 A Nennstrom; die Klemmen nehmen Kupferleiter bis 5 × 35 mm² auf, die Zuleitung kommt von unten. Ein Sicherungslasttrennschalter in der Säule schaltet allpolig ab, jeder Ladepunkt hat eigene Sicherungen und einen RCD Typ A mit 6-mA-DC-Fehlerstromüberwachung. Ist Ihre Zuleitung kleiner ausgelegt, begrenzt das Lastmanagement die Leistung der Säule.

Wie wird die TEP4 aufgestellt?

Auf einem Betonfundament nach dem Fundament- und Bewehrungsplan von Technagon oder auf dem Fertigbetonfundament (600 × 440 × 200 mm, 88 kg, Beton C50/60). Dafür wird eine Grube von etwa 1200 × 1000 × mindestens 800 mm ausgehoben; das Befestigungsmaterial liegt der Säule bei. Strom- und Netzwerkkabel müssen mindestens 600 mm über die Fundamentoberkante reichen. Die Fundamentvorgaben gehen von allgemeinen Standortannahmen aus – am konkreten Standort prüfen wir sie mit Ihnen.

Kann man an der TEP4 mit Karte bezahlen?

Ja, mit einem Payter-Bezahlterminal, das wir liefern, in die Säule einbauen und an unser Backend anbinden. Es nimmt kontaktlos Kredit- und Debitkarten von Mastercard, Visa, American Express, Discover und Diners sowie Apple Pay und Google Pay an. Eine girocard wird derzeit nicht akzeptiert. Ohne Terminal bleibt der QR-Code: Wer ihn scannt, bezahlt im Browser – ohne App und ohne Konto.

Brauche ich an jeder Säule ein Bezahlterminal?

Nein. Mit unserer Ad-hoc-Lösung kann ein Payter-Terminal an einer TEP4 alle Ladepunkte des Standorts abrechnen – so betreiben wir unsere LADEEULEN in Bremen. Wie viele Terminals ein Standort braucht, planen wir mit Ihnen anhand der Zahl und Lage der Ladepunkte.

Mit welchem Backend lässt sich die TEP4 betreiben?

Die TEP4 kommuniziert per OCPP 1.6 (OCPP 2.1 ist laut Technagon in Vorbereitung), über LAN oder das optionale 4G-Modem. Darüber laufen Überwachung, Fernwartung, Updates und die signierten Ladedaten. Wir binden die Säule an unser Backend ChargeCore an und übernehmen auf Wunsch Betrieb, Ad-hoc-Zahlung, Roaming und Abrechnung. Für die Inbetriebnahme liegt ein Masterkey bei, mit dem sich auch ohne Backend laden lässt.

Wie funktioniert das Lastmanagement?

In vier Stufen: Stufe 1 setzt eine feste Obergrenze für eine einzelne Säule und teilt sie auf beide Ladepunkte auf. Stufe 2 verteilt ein gemeinsames Limit dynamisch auf mehrere vernetzte Technagon-Säulen. Stufe 3a drosselt über den optionalen EVU-Kontakt auf 60, 30 oder 0 Prozent, Stufe 3b regelt volldynamisch über ein externes Energiemanagement per Modbus TCP, MQTT oder OCPP.

Ist die TEP4 nach §14a EnWG steuerbar?

Ja. Über den optionalen EVU-Kontakt kann der Netzbetreiber die Leistung extern absenken; per DIP-Schalter am Lademodul lässt sich die 30-Prozent-Stufe auf 4,2 kW nach §14a EnWG umstellen. Alternativ läuft die Steuerung über ein Energiemanagement per Modbus TCP, MQTT oder OCPP.

Wie ist die Eichrechtskonformität nachgewiesen?

Für das Technagon-Lademodul ERK liegt eine Konformitätserklärung nach Mess- und Eichgesetz vor; die Baumusterprüfung (Modul B) und die Bewertung der Fertigung (Modul D) hat die CSA Group Bayern (notifizierte Stelle 1948) durchgeführt. Grundlage sind das REA-Dokument 6-A und die PTB-Anforderung 50.7. Jeder Ladevorgang wird als signierter OCMF-Datensatz übertragen, den Ladende mit der Transparenzsoftware der S.A.F.E. prüfen können; zusätzlich speichert die Säule die Daten acht Jahre lokal.

Welche Wartung braucht die TEP4, und was passiert bei einem Defekt?

Technagon empfiehlt alle sechs Monate einen RCD-Test, Sichtprüfungen von Gehäuse, Plomben, Ladedosen und Kabeln sowie eine Lüfterkontrolle, alle zwölf Monate eine Wiederholungsprüfung der Gesamtanlage nach VDE 0105-100. Fällt ein Zähler oder der Messwertspeicher aus, wird das betroffene Lademodul gegen ein Ersatzmodul von Technagon getauscht; den Public Key des neuen Zählers meldet der Betreiber an die Bundesnetzagentur. Wartung und Modultausch übernehmen wir auf Wunsch.

Worin unterscheiden sich TEP4, TEP4 HAK und TEP8?

Alle drei nutzen dasselbe Lademodul mit 2 × 22 kW. Die TEP4 HAK hat zusätzlich einen Hausanschlusskasten mit Zählerplatz auf der Rückseite, an dem der Netzbetreiber die Anschlussleitung direkt anklemmen kann; ein 4G-Modem ist dort serienmäßig. Die TEP8 kombiniert die beiden Ladepunkte mit einem großen Werbedisplay. Die TEP4 ist die schlanke Standardsäule für einen vorhandenen Anschluss.

Betrieb und Abrechnung

Mit unserem eigenen Backend betreiben und abrechnen

Wir betreiben Ladesäulen mit unserer eigenen Software: ChargeCore ist unser Backend für Ladepunkt-Management, Abrechnung und Roaming. Ladepunkte, die den offenen Standard OCPP unterstützen, binden wir herstellerunabhängig an – Betrieb und Abrechnung übernehmen wir deutschlandweit.

  • Öffentlich laden und abrechnen

    Gäste zahlen ad hoc per QR-Code oder, wo ein Kartenterminal verbaut ist, kontaktlos mit Karte; über Roaming laden auch Kunden vieler Ladekarten-Anbieter. Wir überwachen, entstören und rechnen eichrechtskonform je Ladevorgang ab.

    Mehr zum öffentlichen Betrieb

  • Mitarbeitende und Dienstwagen abrechnen

    Wir rechnen jeden Ladevorgang je Person oder je Fahrzeug ab – am Firmenstandort ebenso wie an der Wallbox bei Mitarbeitenden zuhause. Für Ihre Buchhaltung bleibt eine Gutschrift pro Monat statt Einzelabrechnungen.

    Mehr zur Mitarbeiterabrechnung

  • Mieter abrechnen

    Jeder Ladevorgang wird eichrechtskonform gemessen und der Person zugeordnet, die geladen hat; das Geld ziehen wir monatlich direkt bei den Mietern ein. Den Ladestrom müssen Sie nicht über die Nebenkosten umlegen.

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Nennen Sie uns Standort und Bedarf – wir melden uns mit einem Angebot, auf Wunsch einschließlich Installation, Betrieb und Wartung. Weitere Produkte können Sie über die Anfrageliste mit anfragen.

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